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Ein regionaler Plan zum Ausgleich des Versorgungsangebots

Rabat erlebt eine beachtliche Entwicklung bei privaten Arztpraxen. Nach Daten der Regionaldirektion von Rabat-Salé-Zemmour-Zaër des Gesundheitsministeriums entfallen 19 % der gesamten nationalen Anzahl an Privatpraxen auf die Region Rabat, mit einer Konzentration in der Stadt Rabat (860 Privatpraxen). Das private regionale Krankenhausangebot bleibt mit einer Bettenkapazität von 1.024 Betten beachtlich, was 23 % der gesamten regionalen Kapazität entspricht. Die Hauptstadt beansprucht zudem den Löwenanteil der Bettenkapazität (80 %). Was die öffentliche Bettenkapazität betrifft, so verfügt die Region Rabat – mit Ausnahme des Universitätsklinikums Ibn Sina – über 6 Krankenhäuser mit einer Gesamtkapazität von 603 Betten, was 1 Bett pro 4.500 Einwohner entspricht. Mit dem CHIS verfügt die Region über ein Bett pro 814 Einwohner. Dies wirft die Problematik der geringen Bettenkapazität im Verhältnis zum Bedarf der Bevölkerung auf. Hinzu kommt die Enge der Räumlichkeiten. Es sei daran erinnert, dass die Region über 121 grundlegende Gesundheitseinrichtungen (ESSB) verfügt, was etwa 1 ESSB pro 22.438 Einwohner entspricht, während der nationale Durchschnitt auf 1 ESSB pro 11.943 Einwohner geschätzt wird.

Die Diagnose der Verteilung des Versorgungsangebots auf regionaler Ebene offenbart zudem gewisse territoriale Disparitäten, insbesondere zwischen städtischen und ländlichen Gebieten. Tatsächlich befinden sich 40 % der ländlichen Bevölkerung der Region mehr als 6 km von einer Einrichtung des grundlegenden Gesundheitsnetzwerks entfernt. Auch ein Mangel an Personal ist festzustellen. Nur 9 % des Personals der Region üben ihren Beruf in Gesundheitseinrichtungen in ländlichen Gebieten aus. Im Detail zeichnet sich die Region Rabat-Salé-Zemmour-Zaër durch einen niedrigen regionalen Durchschnitt an Einwohnern pro Arzt im Vergleich zum nationalen Durchschnitt aus. Dasselbe gilt für den regionalen Durchschnitt an Einwohnern pro Pflegekraft (1.873 Einwohner/Pflegekraft). Die Städte Salé, Skhirat und Témara leiden unter einem Mangel an Pflegekräften. In Salé kommt eine Pflegekraft auf 2.619 Einwohner. Schlimmer noch: Die Hälfte der Pflegekräfte in der Region ist 50 Jahre oder älter.

Ein weiteres Merkmal des Angebots ist die Konzentration des medizinischen und paramedizinischen Personals im RSSB. Das Verwaltungspersonal ist in den Krankenhäusern nur wenig entwickelt.

Das Defizit an Humanressourcen erklärt sich insbesondere durch Personalabgänge, vorzeitige Pensionierungen und den Statuswechsel bestimmter Kategorien von Humanressourcen. Um diese Mängel auszugleichen, ist eine Regulierung des regionalen Versorgungsangebots erforderlich. Dies erfordert eine homogene Verteilung der personellen, materiellen und finanziellen Ressourcen auf der Grundlage klarer Referenzrahmen und Kriterien, die Formalisierung von Versorgungspfaden sowie die Bündelung von Ressourcen unter Berücksichtigung des Potenzials des privaten Sektors und des gemeinnützigen privaten Sektors. Auch die öffentlich-private Partnerschaft ist nicht zu vernachlässigen, zumal sie sich beim Einkauf von Dialysedienstleistungen bewährt hat. Auf regionaler Ebene betreut der private Sektor 309 Patienten.

Stärkung der Krankenhausinfrastruktur: Um diese unausgewogene Verteilung abzumildern, hatte das Gesundheitsministerium auf regionaler Ebene Projekte zur Stärkung der Krankenhausinfrastruktur der Region eingeleitet, um das festgestellte Ungleichgewicht zwischen den Städten der Region zu verringern. Es handelt sich um den Bau von 2 Provinzkrankenhäusern (CHP).

Das erste, das in 2 Jahren betriebsbereit sein wird, befindet sich in Salé. Das zweite, dessen Bauarbeiten nächstes Jahr abgeschlossen sein werden, befindet sich in Témara. Erwähnenswert ist auch der geplante Bau eines lokalen Krankenhauses in Tamesna, für das die Ausschreibung läuft, sowie drei weitere Projekte in der Planungsphase, namentlich das Provinzkrankenhaus von Khémisset, das Regionalkrankenhaus Moulay Youssef und das Universitätsklinikum Ibn Sina.

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Le Matin (anciennement nommé Le Matin du Sahara et du Maghreb) est un quotidien marocain publié en français, présentant des actualités nationales et internationales ainsi que des informations pratiques. C'est le journal officieux du palais royal marocain.

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